DERICON Risikoklassen (SRI) für Anleihen und Aktien

Seit Anfang 2018 Jahren müssen unter MiFID II im Rahmen der Geeignetheitserklärung die Risikoeinstufungen der angebotenen Produkte mit den Kundenmerkmalen abgeglichen werden. Liegt keine Risikoklasse für ein Produkt vor, kann auch die Beratung nicht rechtskonform stattfinden. Während die Risikoklassen für Fonds und Zertifikate direkt von den KVGs und Emittenten berechnet und zur Verfügung gestellt werden, müssen Aktien- und Anleiheemittenten, die für die Anlageberatung verbindliche Kennzahl nicht liefern. Bei den elementaren Assetklassen ist der Intermediär damit auf sich allein gestellt.

DERICON leistet ab sofort entscheidende Unterstützung und ermittelt, auf Basis einer eigens entwickelten Methodik, Risikoklassen für alle gängigen Aktien an Anleihen. Für die Berechnung wird auf eine Äquivalenz zu den Vorgaben der PRIIPs Verordnung (EU) 2016/1800 und Delegierten Richtlinie (EU) 2017/653) gesetzt. Das Gesamtrisiko setzt sich auch bei den durch Dericon ermittelten Risikoklassen aus Kredit- und Marktrisiko (Währungs- und Kursrisiko) zusammen.

Grundlagen der Berechnungsmethodik bei Anleihen

  • Berücksichtigung von Kredit (CRM) und Marktrisiko (MRM)
  • Tagesaktuelle Einbeziehung von Credit Spreads als schnell reagible Marktpreiskomponente
  • Berechnung des Marktrisikos (Fremdwährungsanleihen) über den Value at Risk nach Cornish Fisher (5 jährige historische Volatilität)
  • VaR equivalent volatility führt über Mapping-Tabelle der PRIIP Verordnung zur Marktrisikoklasse

Grundlagen der Berechnungsmethodik bei Aktien

  • Berücksichtigung von Marktrisiko (MRM) aus historischen Kursverläufen
  • Basis: Wöchentliche Aktienkurse und Renditen
  • Value-at-Risk wird Var equivalent (VEV) zugeordnet und führt über Mapping-Tabelle der PRIIP Verordnung zur Marktrisikoklasse

Ihr Ansprechpartner

 
Sebastian Gertler, Prokurist

Sebastian Gertler
Prokurist

+49 (0)30 89 65 90 75
sebastian.gertler