Dericon steigert Marktanteil bei Anlagezertifikaten an der Börse Stuttgart

Frankfurt am Main , 19.05.2020

Knapp jeder dritte Euro läuft inzwischen über den Frankfurter Finanzdienstleister +++ Mehr als 30% des über die Börse Stuttgart vermittelten Kaufvolumens1 in Anlagezertifikaten ohne Kapitalschutz wird über eine DERIFIN-Plattform selektiert +++ Freie Selektion über Finanzplattformen in der Anlageberatung unter MiFID-II praktisch nicht mehr möglich +++ Börsengelistete Anlagezertifikate vor allem im Private Banking gefragt

Der Finanzdienstleister Dericon konnte im Geschäftsjahr 2019 seinen Anteil am Vermittlungsvolumen1 in Anlagezertifikaten über die Börse Stuttgart auf 30,4% steigern, teilt der Frankfurter Finanzdienstleister mit. Das gesamte Vermittlungsvolumen lag bei 1,702 Mrd. Euro. „Wir freuen uns außerordentlich, dass unsere Marktanteile auch in schwierigem Umfeld weiter steigen“ sagt Andreas Krause, Geschäftsführer von DERICON. „Damit zahlt sich unsere Strategie, den Banken über unsere DERIFIN-Plattformen bei der Umsetzung der regulatorischen Vorgaben unter MiFID-II zu unterstützen, immer mehr aus“ so Krause weiter.

Freie Selektion über offene Finanzplattformen in der Anlageberatung unter MiFID-II nicht mehr möglich

Spätestens seit der Einführung von MiFID-II in der Anlageberatung verlagert sich bei Anlagezertifikaten immer mehr Geschäft weg von den freien, offenen Finanzplattformen hin zu reinen B2B-Lösungen. Grund dafür ist, dass die Banken technische Unterstützung bei der Umsetzung der Vorgaben der Product Governance brauchen. Die Finanzhäuser sind unter MiFID-II verpflichtet, eine Vorauswahl an Produkten zu treffen, die grundsätzlich für die hauseigene Anlageberatung bereitgestellt wird. Danach erfolgt dann noch die zielmarktorientierte Produktauswahl aus diesem so genannten Beratungsuniversum durch den Berater für den jeweiligen Kunden. „Ohne die Unterstützung der DERIFIN-Plattformen, die eine regelbasierte automatisierte Vorauswahl der börsengelisteten Anlageprodukte der Produktpartner nach den hauseigenen Qualitätskriterien ermöglicht, könnte eine solche Vielzahl an Sekundärmarktprodukten in der Anlageberatung überhaupt nicht mehr eingesetzt werden“, erläutert Andreas Krause. DERIFIN speichert u.a. jeden Tag die Universen prüfungssicher ab, versorgt die Produkte mit aktuellen Kursen und Kennzahlen, übernimmt die fortlaufende Risiko- und SRI-Überwachung und unterstützt die Berater bei der Produktpräsentation.

Börsengelistete Anlagezertifikate vor allem im Private Banking gefragt

Vor allem Anlageberater aus dem Private Banking greifen gerne zu börsengelisteten Anlagezertifikaten. „Produkte wie Discounter und Aktienleihen sind einfach, transparent und ermöglichen den risikoadjustierten Einstieg in den Aktienmarkt“, erläutert Andreas Krause den Erfolg der Produkte. Dabei gibt es über DERIFIN, je nach Voreinstellung der jeweiligen Bank, immer die passenden Produkte, egal ob für die provisionsbasierte oder die Honorarberatung. „Im Private Banking erwartet der Kunde auf sein individuelles Rendite-/Risikoprofil passende Anlageprodukte. Eine Produktlösung nach dem Motto „one-fits-all“ sind bei dieser anspruchsvollen Klientel nicht gefragt. Börsengelistete Anlagezertifikate sind zudem preistransparent und unterliegen einem harten Wettbewerb. Gut für den Kunden“, so Krause weiter. „Wir glauben fest an die Vorteile dieser Produkte für Bank und Kunde und streben daher die 2 Mrd. Grenze an. Auch weil wir unsere Kunden jetzt über unser DERIFIN-Wertpapiermanagementsystem ganzheitlich im Wertpapiergeschäft unterstützen können, also neben Zertifikaten auch Fonds, Anleihen und Aktien auf der Plattform haben“.

1 Kaufvolumen geschätzt auf der Grundlage des EUWAX Reports 2019